Egerland

Land, Leute und Kultur

markt2016_Prospekt_Egerland.wordpress.com


Hinterlasse einen Kommentar

Termin 05.03.2016: 9. Ostdeutscher Ostermarkt in Stuttgart

Am Samstag, den 05.03.2015 (also einen Tag nach dem „Tag der Selbstbestimmung“ zum Gedenken an den 4. März 1919) findet in diesem Jahr der nun schon 9. Ostdeutsche Ostermarkt von 10-16 Uhr im Haus der Heimat in Stuttgart statt.
Und auch die Egerländer der Eghalanda Gmoi z’Stuttgart haben dort wieder einen Stand!

Dabei sind neben den Egerländern auch viele andere Volksgruppen, wie z.B. Schlesier, Ostpreußen, Westpreußen, Banater Schwaben, Donauschwaben, Siebenbürger Sachsen, Pommern und viele, viele mehr!

Das Haus der Heimat ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen, die Straßenbahnhaltestelle liegt direkt vor der Tür.

Weitere Informationen
Internet:
Programmdetails (Sudentendeutsche Landsmannschaft, Landesgruppe Baden-Württemberg e.V.)
Haus der Heimat in Stuttgart
Eghalanda Gmoi z‘ Stuttgart
Deutsche Jugend in Europa (DJO) Landesgruppe Baden-Württemberg

„Tag der Selbstbestimmung“ – Gedenktag zum 4. März 1919 (Wikipedia)


Hinterlasse einen Kommentar

Gedicht: Låch u spring u sing! (Josef Hofmann)

LÅCH U SPRING U SING!

A Mensch, der wos zfrie(d)n is u aa-r a weng denkt,
der gfreut sich, wenns schäi(n is, u gfreut sich, wenns rengt,
der gfreut sich in Frie(d)nszeit u gfreut sich in Striet
u aa ba da Årwat, ban Saan u ban Schniet.

Wos soll ma neat lusti sa(n? D’ Welt is sua schäi(n!
Da Wold u d’ Wies låchn uns oa(n mit sein Gräin
u ‘s Bacherl springt lusti, ‘s låcht ‘s Vüagherl am Zweigh,
Da Feuafålk gfreut sich u ‘s Fischerl in Teich.

Kurz, ålls guchzt u låcht, wo ‘s near gi(b)t af da Ear(d)n
u d‘ Sunn låcht van Himml u gröißt as da Fern.
Wer kannt an dåu woina u traamhappat sa(n?
Is ålls in helln Jubel, sa låchst hålt du aa!

U gäiht neat ålls gout o(b u glückli, wöist’s denkst,
sa is dös balei(b nuch koa(n Grund, dass d‘ dich kränkst.
Af ‘s Weda kinnt d‘ Sunn u af ‘s Unglück a Freud.
Wer gscheit is, der gfreut sich af d’ kummada Zeit.

A gsunds u hells Låchn håut näi wos vadurbm,
van Låchn, ma(n Löiwa is näimads nuch gsturbm
u kinnt zletzt da Tåud u sågt: „Måch öitza Schicht!“,
sa tou nuch an Guchza u låch ’n ins Gsicht.

Josef Hofmann
(*19.03.1858 in Karlsbad, † 21.06.1943 in Karlsbad)

Quelle:
Egerland mein Heimatland, Josef Hofmanns Art und Erbe
Herausgegeben von Otto Zerlik.

[schäi(n = schön, rengt = regnet, Årwat = Arbeit, Saan = Säen, Schniet = Schnitt (Getreideernte), Gräin = Grün, Vüagherl = Vöglein, traamhappat = verträumt, guchzn = juchzen, Löiwa = Lieber, Guchza = Juchzer]

Internet:
Josef Hofmann (Wikipedia)