Egerland

Land, Leute und Kultur

Weihnåchtn (Gedicht von Josef Urban)

Ein Kommentar

Weihnåchtn

Stöllts wieda-r af an Zuckabam
in Stubm u Stüwlan, nu(ch sua kloa(n,
dass jedas aa dean söißn Tra(u)m
van Christkind wieda traama koa(n. 

Hängts droa(n aa recht vül Zuckazeigh,
af d Spitz a goldas Engarl möißt
u Kiarzla solln af jedan Zweigh
a Englhåua, wos schäi(n glöißt. 

Drahts s Stubmlöicht o(b, zünds d Kiarzla-r oa(n,
vagessts, wos druckt u wo(s)‘ts scho(n gli(tt)n,
måchts d Herzn weit af, gråuß u kloa(n
füar d Weihnåchtsfreid, füarn Weihnåchtsfrie(d)n. 

Josef Urban (da „Geigha“-Pepp)
(* 09.05.1891 Sandau [zwischen Eger und Marienbad], † 14.01.1961 Limburg / Lahn)

Quelle:
Puppm – Egerländer Mundartgedichte
von Josef Urban

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