Egerland

Land, Leute und Kultur

Egerland.wordpress.com_BRHeimatEgerlaender20171103


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BR Heimat „Servus!“: Egerländer Gmoin und neue CD mit Beiträgen von Seff Heil

Am Freitag, den 03.11.2017 gab es im Radio, in BR Heimat mit der Reihe „Servus!“ eine zweistündige Sendung zum Thema „Egerländer“ mit Ingrid, Irmgard und Gerald Deistler („Familienmusik Deistler“), Susanne Theimer und Ullrich Lippold.
Thema war die immer noch lebendige Kultur der Egerländer, wie sie z.B. in der Egerländer Gmoi in Nürnberg gelebt und gepflegt wird. Zudem Musik und Beiträge in Egerländer Mundart, u.a. auch aus der jetzt neu aufgelegten CD mit Beiträgen aus Sendungen mit dem legendären Seff Heil.
Diese ist bestimmt auch ein schönes Geschenk für alle an der Egerländer Kultur Interessierten!

Die sehr schön gemachte Sendung wurde aufgezeichnet und kann kostenlos im Internet angehört werden (s.u.).

Weitere Informationen
Internet:
http://www.br.de/radio/br-heimat/programmkalender/ausstrahlung-1197642.html

http://www.br.de/radio/br-heimat/sendungen/servus-musik-gaeste/egerlaender-seff-heil-100.html

Bund der Eghalanda Gmoin e.V.:
http://egerlaender.de/
http://egerlaender.de/?Landesverbaende_und_Gmoin

Helmut Preußler-Verlag, Nürnberg:

http://www.preussler-verlag.de/versand.htm

Egerland.wordpress.com_Weltspiegel_20170805


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ARD Weltspiegel: Die deutsche Minderheit in Tschechien – Mediathek

 

In der ARD-Mediathek ist eine Dokumentation über die Deutsche Minderheit in Tschechien zu sehen, den ich ungewöhnlich gut gemacht finde.

Gleich am Anfang geht es um das Egerland!

Weitere Informationen
Internet:
Das Erste – Mediathek – Weltspiegel „Heimat mit Hindernissen – Die Deutsche Minderheit in Tschechien“ 
(vom 05.08.2017 – verfügbar bis 04.08.2018)

(Falls den Film später noch jemand braucht, ich habe ihn mal archiviert…)


Ein Kommentar

Weihnåchtn (Gedicht von Josef Urban)

Weihnåchtn

Stöllts wieda-r af an Zuckabam
in Stubm u Stüwlan, nu(ch sua kloa(n,
dass jedas aa dean söißn Tra(u)m
van Christkind wieda traama koa(n. 

Hängts droa(n aa recht vül Zuckazeigh,
af d Spitz a goldas Engarl möißt
u Kiarzla solln af jedan Zweigh
a Englhåua, wos schäi(n glöißt. 

Drahts s Stubmlöicht o(b, zünds d Kiarzla-r oa(n,
vagessts, wos druckt u wo(s)‘ts scho(n gli(tt)n,
måchts d Herzn weit af, gråuß u kloa(n
füar d Weihnåchtsfreid, füarn Weihnåchtsfrie(d)n. 

Josef Urban (da „Geigha“-Pepp)
(* 09.05.1891 Sandau [zwischen Eger und Marienbad], † 14.01.1961 Limburg / Lahn)

Quelle:
Puppm – Egerländer Mundartgedichte
von Josef Urban

Egerland.wordpress.com_Vinzenzi2016


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27. – 28. August 2016: 65. Vinzenzifest mit 42. Egerländer Landestreffen Baden-Württemberg in Wendlingen am Neckar

Der letzte Sonntag im August – Birnsunnta is scho wieder! Das Egerländer Erntedankfest.
Das 1. Vinzenzifest wurde am 6. Dezember 1693 in Eger gefeiert, also vor 323 Jahren.
Seit 1694 feiern die Egerländer ihr Vinzenzifest alljährlich am letzten Sonntag im August, als Erntedankfest.
Birnen gab es damals reichlich und sie gaben diesem besonderen Tag und diesem Brauch seinen besonderen Namen: Birnsunnta (Birnensonntag). Auch heute noch werden sie nach dem Gottesdienst verteilt.
Seit 1952 lebt diese Jahrhunderte alte Tradition der Egerländern in Wendlingen am Neckar weiter, als Fest für Egerländer und Nicht-Egerländer.
Egerländer und Egerländerinnen zeigen sich in ihrer Tracht, bei Tänzen, bei der Vinzenziprozession, beim Festgottesdienst und beim Ernte- und Trachtenfestumzug.
Teilnehmer und Besucher haben Freude daran, auf diese Art Egerländer Kultur zu leben und diese mit Alt und Jung zu feiern.

Das Programm und ausführliche Hintergründe des Vinzenzifestes stehen auf der Internet-Seite „Vinzenzifest.de“ (Verknüpfung s.u.)
Eine kleine Zusammenfassung hatte ich schon einmal früher dazu geschrieben.

Eghalanda kummts åll!

Und natürlich auch alle interessierten und befreundeten Nicht-Egerländer!

 

Weitere Informationen
Internet:
Die Hauptseite: Vinzenzifest.de
Egerländer Vinzenzifest 2016 – das Programm
Übersichtsplan und Festgelände


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As Bacherl (Gedicht von Silvia Glaßl)

As Bacherl

Dåu untn im Tool
is as Bacherl
aas sein Winta(r)schlaåuf 
aafgwåcht.
Ös reckt si(ch)
u streckt si(ch)
daa(ß) d‘ Eisdeckn kråcht.

Oan sein Bett dåu
blöiha Schnäiglöckla
u aa d‘ Pålmkatzla
spitzn scho
iahra Köpfla assa.

U duart drüwan
aaf dean Oost
sitzt in da warma Sunn
a Stoarl
u pfeift sa(n) Liedl:
Wach aaf, Bacherl,
wach aaf!
Da Fröihling is dåu!

Silvia Glaßl, Bubenreuth

(Aus Graslitzer Nachrichten, 4/2015 Nr. 507, S. 32)

markt2016_Prospekt_Egerland.wordpress.com


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Termin 05.03.2016: 9. Ostdeutscher Ostermarkt in Stuttgart

Am Samstag, den 05.03.2015 (also einen Tag nach dem „Tag der Selbstbestimmung“ zum Gedenken an den 4. März 1919) findet in diesem Jahr der nun schon 9. Ostdeutsche Ostermarkt von 10-16 Uhr im Haus der Heimat in Stuttgart statt.
Und auch die Egerländer der Eghalanda Gmoi z’Stuttgart haben dort wieder einen Stand!

Dabei sind neben den Egerländern auch viele andere Volksgruppen, wie z.B. Schlesier, Ostpreußen, Westpreußen, Banater Schwaben, Donauschwaben, Siebenbürger Sachsen, Pommern und viele, viele mehr!

Das Haus der Heimat ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen, die Straßenbahnhaltestelle liegt direkt vor der Tür.

Weitere Informationen
Internet:
Programmdetails (Sudentendeutsche Landsmannschaft, Landesgruppe Baden-Württemberg e.V.)
Haus der Heimat in Stuttgart
Eghalanda Gmoi z‘ Stuttgart
Deutsche Jugend in Europa (DJO) Landesgruppe Baden-Württemberg

„Tag der Selbstbestimmung“ – Gedenktag zum 4. März 1919 (Wikipedia)


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Gedicht: Låch u spring u sing! (Josef Hofmann)

LÅCH U SPRING U SING!

A Mensch, der wos zfrie(d)n is u aa-r a weng denkt,
der gfreut sich, wenns schäi(n is, u gfreut sich, wenns rengt,
der gfreut sich in Frie(d)nszeit u gfreut sich in Striet
u aa ba da Årwat, ban Saan u ban Schniet.

Wos soll ma neat lusti sa(n? D’ Welt is sua schäi(n!
Da Wold u d’ Wies låchn uns oa(n mit sein Gräin
u ‘s Bacherl springt lusti, ‘s låcht ‘s Vüagherl am Zweigh,
Da Feuafålk gfreut sich u ‘s Fischerl in Teich.

Kurz, ålls guchzt u låcht, wo ‘s near gi(b)t af da Ear(d)n
u d‘ Sunn låcht van Himml u gröißt as da Fern.
Wer kannt an dåu woina u traamhappat sa(n?
Is ålls in helln Jubel, sa låchst hålt du aa!

U gäiht neat ålls gout o(b u glückli, wöist’s denkst,
sa is dös balei(b nuch koa(n Grund, dass d‘ dich kränkst.
Af ‘s Weda kinnt d‘ Sunn u af ‘s Unglück a Freud.
Wer gscheit is, der gfreut sich af d’ kummada Zeit.

A gsunds u hells Låchn håut näi wos vadurbm,
van Låchn, ma(n Löiwa is näimads nuch gsturbm
u kinnt zletzt da Tåud u sågt: „Måch öitza Schicht!“,
sa tou nuch an Guchza u låch ’n ins Gsicht.

Josef Hofmann
(*19.03.1858 in Karlsbad, † 21.06.1943 in Karlsbad)

Quelle:
Egerland mein Heimatland, Josef Hofmanns Art und Erbe
Herausgegeben von Otto Zerlik.

[schäi(n = schön, rengt = regnet, Årwat = Arbeit, Saan = Säen, Schniet = Schnitt (Getreideernte), Gräin = Grün, Vüagherl = Vöglein, traamhappat = verträumt, guchzn = juchzen, Löiwa = Lieber, Guchza = Juchzer]

Internet:
Josef Hofmann (Wikipedia)